Fußball war gestern, heute gab es wieder mal House und ich hatte tatsächlich Zeit, die Serie zu schauen.
„Que Sera Sera“: Wie der fette Patient am Beginn wieder aufwacht, das war schon echt toll. Hat mich irgendwie an den Kinofilm „Sieben“ erinnert, als der Junkie, der „Faulheit“ verkörpert die Augen aufschlägt… gruselig. Wenn so richtig fette Menschen in amerikanischen Filmen und Serien vorkommen, frage ich mich ja immer, ob die im wirklichen Leben auch so dick sind, oder ob das per Maske „aufgetragen“ wird. Weil ich „fett“ schreibe und nicht übergewichtig oder sonst ein korrektes Wort – ich meine das nicht so böse, wie es klingt. Die sind eben nicht nur mollig oder dick sondern adipös – fett eben. Keira Knightley ist auch dürr und nicht schmal oder dünn.
Darlene Cates übrigens, die Mutter aus dem Film „Gilbert Grape“ mit Johnny Depp und Leonardo DiCaprio (großartige Darstellung) ist wirklich ziemlich dick. Aber Pruitt Taylor Vince, der den Patienten bei House spielt, ist im echten Leben halt ein bisserl dicker – kein Vergleich zum Charakter, den er darstellt.
Warum Chase plötzlich verschwunden war und warum das nicht aufgeklärt wurde, finde ich ja ein bisschen seltsam. Aber immerhin hat House ja gesagt, er solle „abwarten“. Würde zu gern wissen, warum er dicke Menschen nicht mag. Werden wir jemals mehr über Chase erfahren?
„Son of a Coma Guy“: Fand ich so mittel die Episode, vom eigentlichen Patienten, dem Sohn hat man nicht viel mitbekommen. Am Ende habe ich darauf gewartet, dass House wieder seinen Transplantations-Trick anwendet: Nimm einen schlechten toten Patienten und heile seine Organe posthum. Dass er beim Selbstmord hilft, wenn die Polizei eh gerade hinter ihm her ist, war schon krass. Ziemlich hart für US-Fernsehen, schade, dass man die Diskussionen disbezüglich nicht so mitkriegt.
Cuddy sah super aus in der Folge – wann läuft da endlich was? Ich glaub, da muss ich auf die allerletzte Staffel warten. In zehn Jahren oder so…
Ach ja: CSI (die ohne Zusatz) gesehen, die Dialoge sind zum Wegschmeißen, aber die Musik ist gut. Ich hab mal eine gesehen, weil ich zu müde war, um zwischen House und My Name is Earl zum Computer zu gehen und jetzt stecke ich drin, denn ich werde noch lange nicht wissen, wer der Puppenhaus/Modellbau-Mörder ist. Heute also „Nächster Akt“ (Post Mortem). Der Techniker, sag ich, war’s. Der hat heute so schön zu einem Lied getanzt: „Word Up“ von Willis (Cover des Cameo-Songs)
Die Tarantino-Folgen muss ich mir unbedingt mal ansehen!
Was für ein Tag – heute ist meine Kritik für „Ratatouille“ erschienen und ich bin gar nicht zufrieden damit. Der Einstieg wurde gekürzt! Aber ich habe den Tag würdig mit Dr. House abgeschlossen und mir die Folge angesehen, die der ORF so großzügig ausgelssen hat: Sandkastenspiele (Lines in the Sand). Auch heute zeigt der ORF übrigens Fußball und ja, ich weiß, es ist wichtig, aber es darf mich trotzdem anzipfen…
whasssup hat Recht – die Folge war „überproportional lustig“. Insebsondere dieses seltsame Machtspiel um den blutbefleckten Teppich. Bin neugierig, wie das weitergeht, die Aufarbeitung von House’s Nahtodeeserlebnissen. und natürlich diese Geschichte mit Cuddy. Der Schlussdialog der beiden war echt gut. An dieser Stelle möchte ich nochmal die letzten Folgen der ersten Staffel empfehlen. Die Verhandlung der Thematik „Was ist unsere Realität und was ist die äußere Realität“ ist wirklich großartig.
Aber ich habe ja schon „vorgeschaut“ und mir die erste Folge der vierten Staffel reingezogen. Ich will ja nichts verraten (ich bin aber gundsätzlich ein Fan der Wie-Spannung und nicht der Was-Spannung – das eigentlich Interessante ist ja auch bei House nicht, DASS er den Fall löst, sondern WIE undwas drumherum passiert und wie er damit umgeht). Aber Cuddy hat eine gute Analyse der drei Helferlein geliefert: Cameron hält House in den Grenzen der Ethik, Foreman ist sozusagen sein Gegenspieler und will ihn widerlegen und Chase ist (das ist wohl ganz deutlich) House’s Gefolgsmann.
Weiß jemand, mit welcher Spielkonsole House vor dieser Folge seine Zeit vertrieben hat? Den Song diese Woche fand ich ja nicht so beeindruckend - Ben Harper „Waiting on an Angel“, auch wenn ich Ben Harper grundsätzlich toll finde.
Hier eine eigene Empfehlung, die es noch in keine Serie geschafft hat: Trouble Over Tokyo – NoHanded III.