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Gestern hab ich mit der US-Serie „The Wire“ angefangen. Lief auf HBO (der auch die Sopranos zeigte) und ich wünschte, man könnte den Sender auch in Europa abonieren, denn The Wire ist – nach dem ganzen Grey’s Anatomy und Gossip Girl Schmonsens, den ich mir zuletzt reingezogen habe – wieder mal eine intelligente, unvorhersehbare Serie. Zu intelligent offenbar für viele Amerikaner. The Wire sei „zu kompliziert“ wurde kritisiert, die Quoten waren mäßig (die Kritiken hervorragend) – aber doch gut genug, um fünf Staffeln zu produzieren.
Womit ich mir ein wenig schwer tu: Erstens die Sprache, denn ich hab die DVD-Box aus den USA und somit nur auf Englisch (schau mit Untertiteln), und einige der Ausdrücke kenn ich eben nicht – auch wenn ich inzwischen begriffen habe, was „Five -O“ bedeutet. Zweitens verwechsle ich noch ein paar Protagonisten (die sehen sich zum Teil echt ähnlich). Aber es entwickelt sich. D’Angelo Barksdale hätt ich ja nach der ersten Folge keine großen Überlebenschancen gegeben (wenn man die Sopranos kennt …), er scheint es jedenfalls noch eine Weile zu machen.
Schön jedenfalls, dass die Serie nicht billig auf die (unterdrückte) sexuelle Spannung zwischen den zwei Haupt-Ermittlern (McNultry und Greggs) setzt wie etwa Akte X (okay, damals war das noch halbwegs originell). Und ich mag die frischen Gesichter: HBO nimmt keine Stars für Serien, irgendwie wirkt das einfach glaubwürdiger, wenn man die Schauspieler nicht schon aus Serie/Film XY kennt.
Gegen Stars hab ich aber auch nix: Bin schon gespannt auf „Nurse Jackie“. Edie Falco, die für ihre Darstellung von Tonys Ehefrau Carmela Soprano einige Preise abstaubte, spielt eine Krankenschwester mit Drogenproblemen. Zu sehen auch nur in den USA, auch nur auf einem PayTV-Sender – Showtime diesmal, nicht HBO. Wie gut, dass es Internet gibt
Ich habe einen Test gemacht, welcher OTH-Charakter ich bin und (wenig überraschend) ist mein Lieblingscharakter rausgekommen. Ich bin …
In den Bergen liegt Schnee und trotzdem läuft am ORF House – ein (Weihnachts-)Wunder ist geschehen. Aber „unsere Bua’m und Mädl’n“ können ja nicht jeden Tag auf den Skiern Richtung Tal flitzen.
„Autopsy“ hatte ich schon auf Englisch gesehen und ich muss sagen, auf Deutsch ist House ja fast netter als auf Englisch. Aber kann es sein, dass die medizinischen Eingriffe mit zunehmenden Staffeln in den Hintergrund treten? Oder ist es nur so, weil Chase in der vierten Staffel nicht mehr dabei ist, dass sich die Episoden seltener im OP abspielen? Naja, die Folge ist ja ziemlich plastisch, was die ganzen Eingriffe angeht, Operationen über Operationen und dann der Bohrer und die Schraube an der Schädeldecke. Da zieht’s mir alles zusammen.
Diesmal sind mir wieder zwei Songs aufgefallen, zum einen „In the Deep“ von Bird York. Den Track spielen sie in der Operations-Szene und in der Verabschiedungsszene von Andy, der neunjährigen Krebs-Patientin. Ich dachte ja zuerst an ein geglücktes Stück von Alanis „Ich drück zu gerne auf meine Stimme“ Morissette. Zum Glück ist sie es nicht und ich kann mir den Track ganz entspannt anhören.
Und am Schluss ein Cover von Christina Aguilera’s „Beatiful“ von dem großartigen Elvis Costello – der Song ist einfach gut, selbst in DirtyX-Tina’s Version. Die neuen Guns n’ Roses covern ihn ja regelmäßig bei Konzerten, zumindest die Gitarristn Robin Finck und Richard Fortus. House rast dabei durch die grüne Landschaft um Princeton – schaut ein bisschen aus wie im Mühlviertel.
Und – als Song kann man dieses Stück nicht bezeichnen – House hört Klassik im Umkleideraum: „Nessum Dorma“ aus Puccinis „Turandot“. Hab ich mal in der Wiener Staatsoper gehört. Ergreifend. (Mir fehlt das Vokabular, um Klassik zu beschreiben.)
Ich kann kaum auf die nächste Folge der vierten Staffel warten. Mit der dritten bin ich nämlich ziemlich durch.
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Bin endlich draufgekommen, welchen Klingelton Greg House in dieser Episode hat – zu hören, als ihn die CIA anruft: Es ist „What a Man“ von Linda Lyndell, wurde Anfag der Neunziger von Salt n’ Pepa gecovert/ gesampelt …
Habe übrigens alle in den USA bisher ausgestrahlten House-Folgen gesehen und die Spannung zwischen ihm und Cuddy steigt (klingt wie ein Kosename, nicht?). Auf der Homepage des Senders Fox gibt es übrigens ein Video, in dem die Cuddy-Darstellerin Lisa Edelstein darüber spricht, dass Cuddy ein Kind will … aberüber welche Folge spricht sie da? ARGH, das war ja schon in der zweiten Staffel, als sich Cuddy entschieden hat, ein Kind zu bekommen (aber sie hat ja noch keines!) – die der ORF so großzügig ausgelassen hat.
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Habe mir gerade den Trailer zum Tom-Cruise-als-Stauffenberg-Film „Valkyrie“ angesehen und was den Film angeht, hab ich ein bisschen Bauchweh. Da wurde aus dem Hitler-Attentäer wohl so etwas wie ein Action-Held gemacht. Wie man dieser so sensiblen Thematik mit Action gegegnen kann, ist mir schleierhaft. Tom Cruise hat außerdem einen irgendwie „irren“ Blick drauf, vielleicht ist das seine schauspielerische Art zu zeigen, dass wer im Dritten Reich in den oberen Rängen saß, muss verrückt gewesen sein.
Auch wird im Trailer (das ist glaub ich der US-Trailer) darauf hingewiesen, dass Regisseur Brian Singer schon „Superman Returns“ und „Die üblichen Verdächtigen“ gemacht hat. Letzeren fand ich beim ersten Mal sehen ganz großes Kino, bei ersterem hat mich der Trailer dermaßen abgeschreckt, dass ich ihn mir vielleicht nicht mal im Fernsehen ansehen werde. Trotz Kevin Spacey.
Ich will hier ja nichts verschreien, aber wenn „Vakyrie“ so ist, wie ich glaube, begeht er einen kapitalen Fehler in Sachen NS-Thematik: Nämlich Hitler nicht als Menschen darzustellen sonders als das personifizierte Böse – das muss man wirklich differenzierter betrachten.
Außerdem glaube ich, dass sich der Film auf die Verschwörung zu konzentriert und Stauffenbergs inneren Konflikt zu wenig zu beachtet. Und dass das alles in Englisch ist, wirkt auch irgendwie seltsam.
Ganz anders kommt da „Wanted“ daher, mit Angelina Jolie und (ich weiß …) James McAvoy. Die Comicverfilmung von Mark Millers graphic novel unter dem „Wächter der NAcht“-Regisseur Timur Bekmambetov.
da gibt es einen, ganz klaren Konflikt, den Wesley lösen muss und es ist ein innerer (ich mag innere Konflikte, darum hab ich auch Spiderman-DVDs), die Äthetik ist gut, die Musik – man weiß, was auf einen zukommt und ich finde James McAvoy ziemlich witzig in den Szenen im Auto … Angelina ist wie schön und stark – wie eben auch in Tombraider. Bin gespannt, wie die Chemie zwischen den beiden auf der Leinwand rüberkommt. MacAvoy ist ja (so schaut es in einigen Szenen zumindest aus) kleiner als Jolie. das finde ich gut, schräge Paarungen.
Und natürlich Morgan Freeman, der hier die Erzählung aus dem Off übernimmt (eigentlich bin ich ja nicht so ein Fan davon, aber hier passt es).
Also auf den Freue ich mich als Fan von guter und intelligenter Action schon total – leider wurde der Kinostart von März auf Sommer verschoben. ein gutes Zeichen? Im Sommer rennen in den USA ja die Blockbuster, die Produktionsfirma verspricht sich vom (fast) fertigen Produkt vielleicht mehr, als sie sich erwartete und reserviert ihm so einen guten Start-Platz? Kann schon sein.
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Meine James McAvoy-Hysterie nimmt bedenkliche Formen an. Nach „Atonement“, „Last King of Scotland“, „Starter for 10″ und – zu meinem Beschämen – „Children of Dune“ habe ich mir nun auch die britische Serie „Shameless“ angesehen, zumindest die erste Folge.
Ist wirklich unglaublich lustig – und ich würde gerne mehr davon sehen, aber ich glaube nicht, dass ich das machen werde. Selbst wenn ich die restliche Serie im Internet irgendwo auftreibe. Der Grund: James McAvoy. Oder besser seine Frau, Anne-Marie Duff. Beide spielen klasse und ich finde besonders ihren Charakter gut, aber das ist einfach zu seltsam, ein Pärchen am Bildschirm zu sehen, die im realen Leben auch ein Paar sind. Das war mir schon bei „Mr and Mrs Smith“ unangenehm, umso mehr jetzt in „Shameless“. Ja, es gibt Sex-Szenen. Ziemlich heftige, sogar.
Da komme ich mir vor, als würde ich in fremde Schlafzimmer starren. Und das ist wirklich nicht mein Ding.
Schade eigentlich, denn wie gesagt, die Serie hätte mich echt gereizt. Blöd, wenn das reale Leben dem virtuellen oder fiktiven dazwischenfunkt. So wird es vermutlich nie wieder einen Angelina Jolie/Brad Pitt-Film geben, den ich mir ansehen werde, es sei denn, man verzichtet auf Sex-Szenen.
Den guten Rat, aufzuhören die Klatschspalten zu lesen, kann man sich sparen. Die lese ich nicht, solche Information kriege ich in der Redaktion mit. Oder über die Nachrichtenagenturen …
Gestern habe ich die letzte Folge der sechsten Staffel der Sopranos gesehen und sie ist einfach großartig. Ich werde hier in Kürze verraten (maximal drei Absätze weiter unten), wie es ausgeht und noch andere Dinge über die letzte Staffel, also: Spoiler Altert auf höchster Stufe: Es ist möglich, dass Ihnen die Lektüre dieses Textes den Genuss der Sendung zerstört (Was ich aber nicht glaube, kein Wissen kann diese Serie zerstören).
Also: Ich stimme den Kritikern ja gar nicht zu, die meinen, die Sopranos hätten zwischenzeitlich abgebaut, oder die meinen, die fünfte und sechste Staffel wären nicht mehr so gut gewesen wie die erste. Keinesfalls. Die Sopranos bewegen sich konstant auf einem sehr hohen Niveau. Der Schluss bestätigt dieses Urteil wieder, weil es kein billiger, versöhnlicher oder gar bestrafender ist (oder harmonie-ertränkter wie etwa bei Harry Potter, ich ärgere mich immer noch).
Ich hab mir die zweite Hälfte der letzten, sechsten Staffel letzte Woche auf DVD gekauft (da sind sie endlich rausgekommen) und mein Freund und ich haben sie diese Woche gesehen, gestern die letzten drei. Am Ende der letzten Folge „Made in America“ glaubte er kurzzeitig, der DVD-Player wäre kaputt gegangen, mich hat es weniger kalt erwischt (ich dachte mir schon so was in die Richtung).
Tony hat einen Krieg zwischen den Familien in New York und Jersey knapp abgewendet , Phil beseitigen lassen, bevor dieser ihn beseitigen lässt, und trifft sich mit seiner ganzen Familie in einem Diner. An seinem Tisch steht eine Musicbox, er legt Journey’s „Don’t Stop Believing“ ein – der Song wurde von Creator David Chase selbst, der die Regie in der letzten Folge führte, dafür ausgesucht. Er sieht sich die Karte an, Carmela kommt und Anthony Junior, Meadow hat derweil Probleme, in eine Parklücke zu kommen. In der Sequenz wird hin und hergeschnitten zwischen Meadows Parkproblemen und dem Innern des Diners. Dort tauchen einige verdächtig aussehnde Typen auf. Einer geht zu Tony – und kanpp an ihm vorbei auf Klo (kennt man in ähnlicher Form aus dem Paten, nicht?), einer sitzt schon die ganze Zeit am Tisch und starrt in seinen Kaffee, die Augen unter der Baseballmütze nicht zu erkennen, eine Gruppe junger Schwarzer kommt herein (die werden für heikle Morde auch mal angeworben). Meadow hat es draußen endlich geschafft, in die Parklücke zu kommen und eilt über die Straße zum Eingang des Diners. Tony hört die Klingel der Eingangstür, starrt hin und Cut. Aus.
Ein harter Schnitt, einige Sekunden ist der Bildschirm schwarz, die Musik ist aus, dann kommen die Credits. Finito.
Wahnsinn. Was ist passiert, fragt man sich und ich musst dann gleich an die erste Folge der zweiten Hälfte der sechsten Staffel denken, als Tony mit Bobby, Janice’s Ehemann und seinem Freund, angeln ist. Sie reden über den Tod und darüber, ob man es überhaupt mitkriegt, wenn man stirbt (zumindest, wenn man erschossen wird). Bobby wird eine Folge vor dem Finale von Phil’s Schergen ermordet und da wurde die Sequenz wiederholt.
Ist Tony gegangen? Oder hat sich nur die Kamera aus dem Leben der Sopranos verabschiedet?
Offenbar wollen viele Menschen, dass Tony am Ende stirbt. Und nach Christophers Tod (JA!), der von Tony nach einem Autounfall umgebracht wird, wollte ich auch kurzzeitig, dass er endlich büßen muss. Das sind wir gewöhnt aus dem amerikanischen Fernsehen, dass jeder Fehltritt bestraft wird, dass das Gleichgewicht wieder hergestellt wird, aber das sind eben nicht die Sopranos.
Also denke ich, es geht weiter mit Tony und seiner Familie. Leben eben.
Die vierte Staffel rückt voran und im Team des exzentrischen Arztes ist wieder einmal alles offen.
Foreman ist zurück und auch Cameron scheint ihrer Zeit bei House nachzutrauern, einzig Chase – typisch für den Charakter – lässt sich nicht in die Karten schauen. Er macht aber schon mal gemeinsame Sache mit seinem Ex-Chef, wenn es um Wetten geht.
„Mirror, Mirror“: Aufschlussreiche Folge, erfährt man nämlich durch einen Patienten, der unwillkürlich sein Gegenüber bis ins Detail kopiert, allerlei Neues über die Ärzte-Crew. Vor allem, da er sich – wenn mehrere Menschen in seiner Nähe sind – am Stärksten der Gruppe orientiert. Großartig war etwa die Schluss-Szene: Machtkampf zwischen Cuddy und House. House ist noch immer besessen davon, dass Cuddy schwanger wird/werden soll. Er hat ihre Anti-Baby-Pillen ausgetauscht… Die beiden sind meiner Meinung nach das großartigste Nicht-Paar im aktuellen Fernsehen.
„Whatever it takes“: House ist auf einer CIA-Mission, was schon mal für heitere Momente sorgt. Die Entlassung des Ärtze-Ohne-Grenzen-Typs ist eher schlecht gehandhabt: Passt irgendwie nicht so zu seinem Charakter, weil es verkrampft auf seinen Charakter hingeschrieben ist – naja, da waren’s nur noch sechs? Die scharfe CIA-Tante darf ein Zwischenspiel in den House’schen Hallen machen, auch ganz interessant, auch wenn Cuddy-Fans wie ich aufstöhnen mögen: „Nicht schon wieder eine andere Frau!“ House-typisch dürfte es aber nix werden. Beste Szene: House’s Handy klingelt (bester pubertärer Klingelton ever): Wer ruft an? „cut-throat bitch“ – Nein, nicht Cuddy, sondern die ehrgeizige Blonde aus seinem Team.
„Ugly“: Super Folge, House mit einem deformierten 16-Jährigen Patienten und von Hormonwallungen und sexuellem Notstand geplagt – sogar sein Urteilsvermögen ist dadurch getrübt. Zu allem Überfluss wird er noch von einem Kamerateam, das den 16-Jährigen begleitet, regelrecht verfolgt und anschließend TV-tauglich „geschnitten“. Herrliche Szene mit Cuddy und House.
Was für ein Tag – heute ist meine Kritik für „Ratatouille“ erschienen und ich bin gar nicht zufrieden damit. Der Einstieg wurde gekürzt! Aber ich habe den Tag würdig mit Dr. House abgeschlossen und mir die Folge angesehen, die der ORF so großzügig ausgelssen hat: Sandkastenspiele (Lines in the Sand). Auch heute zeigt der ORF übrigens Fußball und ja, ich weiß, es ist wichtig, aber es darf mich trotzdem anzipfen…
whasssup hat Recht – die Folge war „überproportional lustig“. Insebsondere dieses seltsame Machtspiel um den blutbefleckten Teppich. Bin neugierig, wie das weitergeht, die Aufarbeitung von House’s Nahtodeeserlebnissen. und natürlich diese Geschichte mit Cuddy. Der Schlussdialog der beiden war echt gut. An dieser Stelle möchte ich nochmal die letzten Folgen der ersten Staffel empfehlen. Die Verhandlung der Thematik „Was ist unsere Realität und was ist die äußere Realität“ ist wirklich großartig.
Aber ich habe ja schon „vorgeschaut“ und mir die erste Folge der vierten Staffel reingezogen. Ich will ja nichts verraten (ich bin aber gundsätzlich ein Fan der Wie-Spannung und nicht der Was-Spannung – das eigentlich Interessante ist ja auch bei House nicht, DASS er den Fall löst, sondern WIE undwas drumherum passiert und wie er damit umgeht). Aber Cuddy hat eine gute Analyse der drei Helferlein geliefert: Cameron hält House in den Grenzen der Ethik, Foreman ist sozusagen sein Gegenspieler und will ihn widerlegen und Chase ist (das ist wohl ganz deutlich) House’s Gefolgsmann.
Weiß jemand, mit welcher Spielkonsole House vor dieser Folge seine Zeit vertrieben hat? Den Song diese Woche fand ich ja nicht so beeindruckend - Ben Harper „Waiting on an Angel“, auch wenn ich Ben Harper grundsätzlich toll finde.
Hier eine eigene Empfehlung, die es noch in keine Serie geschafft hat: Trouble Over Tokyo – NoHanded III.
Nach dem Erdbeben endlich einmal ein guter Radiohead-Song. So gelobe ich mir die letzte Staffel der Tennie-Serie.
Über OC California will ich mich hier nicht lange auslassen. Da wüsste ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Aber die Musikauswahl ist immer klasse. Wo andere Serien oft zu sehr auf Schnulzen setzen, nimmt OC vielleicht zu „datierte“ Musik – mit Ablaufdatum – aber durchwegs gute. Gerade im Rahmen dieser Serie und mit einem Charakter wie Seth Cohen wirkt das nicht aufgesetzt, sondern passt.
Nach dem Tod von Marissa (Mischa Barton ist ausgestiegen) schau ich die Serie ja mit viel weniger Hingabe an als zuvor. (heißt nicht, das ich nicht um ihre Schwächen weiß). Gerade heute hat mich die Musik wieder mal sehr überzeugt. Die Stimmung, die man mit einem Radiohead-Song erreicht, ist einzigartig düster und fragil… Für mich ja der optimale Soundtrack zu den Harry Potter-Büchern. Als ich „Goblet of Fire las“, habe ich dazu nur „Kid A“ gehört. Fantastisch.
Auch „Amnesiac“ finde ich gut, aber beide Alben haben ziemlich anstrengende Passagen.
Also, die heutigen Favoriten:
- Radiohead „Like Spinnig Plates“ – hat übrigens einen eigenen Wikipedia-Eintrag.
- Bloc Party „Kreuzberg“ – weil es mein Lieblingsbezirk in Berlin ist, eine tolle Nummer und es sich auszahlt, Bloc Party aus dem hippen Alternative-Eck zu holen und sich Mode-unabhängig anzuhören. Das gilt übrigens auch für das hippe Berlin.
Im Rahmen von OC California war es trotzdem witzig, die Lyrics zu hören: „… Saturday night, in East Berlin, We took the U-Bahn to the east side gallery…“
