Miss Yarvis in der Medienwelt


Dr House – „Son of a Coma Guy“ und „Que Sera Sera“
Oktober 18, 2007, 20:34
Gespeichert unter: Medien, Serien, TV, dr. house, hugh laurie

Fußball war gestern, heute gab es wieder mal House und ich hatte tatsächlich Zeit, die Serie zu schauen.

„Que Sera Sera“: Wie der fette Patient am Beginn wieder aufwacht, das war schon echt toll. Hat mich irgendwie an den Kinofilm „Sieben“ erinnert, als der Junkie, der „Faulheit“ verkörpert die Augen aufschlägt… gruselig. Wenn so richtig fette Menschen in amerikanischen Filmen und Serien vorkommen, frage ich mich ja immer, ob die im wirklichen Leben auch so dick sind, oder ob das per Maske „aufgetragen“ wird. Weil ich „fett“ schreibe und nicht übergewichtig oder sonst ein korrektes Wort – ich meine das nicht so böse, wie es klingt. Die sind eben nicht nur mollig oder dick sondern adipös – fett eben. Keira Knightley ist auch dürr und nicht schmal oder dünn.

Darlene Cates übrigens, die Mutter aus dem Film „Gilbert Grape“ mit Johnny Depp und Leonardo DiCaprio (großartige Darstellung) ist wirklich ziemlich dick. Aber Pruitt Taylor Vince, der den Patienten bei House spielt, ist im echten Leben halt ein bisserl dicker – kein Vergleich zum Charakter, den er darstellt.

Warum Chase plötzlich verschwunden war und warum das nicht aufgeklärt wurde, finde ich ja ein bisschen seltsam. Aber immerhin hat House ja gesagt, er solle „abwarten“. Würde zu gern wissen, warum er dicke Menschen nicht mag. Werden wir jemals mehr über Chase erfahren?

„Son of a Coma Guy“: Fand ich so mittel die Episode, vom eigentlichen Patienten, dem Sohn hat man nicht viel mitbekommen. Am Ende habe ich darauf gewartet, dass House wieder seinen Transplantations-Trick anwendet: Nimm einen schlechten toten Patienten und heile seine Organe posthum. Dass er beim Selbstmord hilft, wenn die Polizei eh gerade hinter ihm her ist, war schon krass. Ziemlich hart für US-Fernsehen, schade, dass man die Diskussionen disbezüglich nicht so mitkriegt.

Cuddy sah super aus in der Folge – wann läuft da endlich was? Ich glaub, da muss ich auf die allerletzte Staffel warten. In zehn Jahren oder so…

Ach ja: CSI (die ohne Zusatz) gesehen, die Dialoge sind zum Wegschmeißen, aber die Musik ist gut. Ich hab mal eine gesehen, weil ich zu müde war, um zwischen House und My Name is Earl zum Computer zu gehen und jetzt stecke ich drin, denn ich werde noch lange nicht wissen, wer der Puppenhaus/Modellbau-Mörder ist. Heute also „Nächster Akt“ (Post Mortem). Der Techniker, sag ich, war’s. Der hat heute so schön zu einem Lied getanzt: „Word Up“ von Willis (Cover des Cameo-Songs)

Die Tarantino-Folgen muss ich mir unbedingt mal ansehen!



Dr House – Sandkastenspiele
Oktober 4, 2007, 20:12
Gespeichert unter: Fernsehen, Serien, TV, dr. house, hugh laurie

Was für ein Tag – heute ist meine Kritik für „Ratatouille“ erschienen und ich bin gar nicht zufrieden damit. Der Einstieg wurde gekürzt! Aber ich habe den Tag würdig mit Dr. House abgeschlossen und mir die Folge angesehen, die der ORF so großzügig ausgelssen hat: Sandkastenspiele (Lines in the Sand). Auch heute zeigt der ORF übrigens Fußball und ja, ich weiß, es ist wichtig, aber es darf mich trotzdem anzipfen…

whasssup hat Recht – die Folge war „überproportional lustig“. Insebsondere dieses seltsame Machtspiel um den blutbefleckten Teppich. Bin neugierig, wie das weitergeht, die Aufarbeitung von House’s Nahtodeeserlebnissen. und natürlich diese Geschichte mit Cuddy. Der Schlussdialog der beiden war echt gut. An dieser Stelle möchte ich nochmal die letzten Folgen der ersten Staffel empfehlen. Die Verhandlung der Thematik „Was ist unsere Realität und was ist die äußere Realität“ ist wirklich großartig.

Aber ich habe ja schon „vorgeschaut“ und mir die erste Folge der vierten Staffel reingezogen. Ich will ja nichts verraten (ich bin aber gundsätzlich ein Fan der Wie-Spannung und nicht der Was-Spannung – das eigentlich Interessante ist ja auch bei House nicht, DASS er den Fall löst, sondern WIE undwas drumherum passiert und wie er damit umgeht). Aber Cuddy hat eine gute Analyse der drei Helferlein geliefert: Cameron hält House in den Grenzen der Ethik, Foreman ist sozusagen sein Gegenspieler und will ihn widerlegen und Chase ist (das ist wohl ganz deutlich) House’s Gefolgsmann.

Weiß jemand, mit welcher Spielkonsole House vor dieser Folge seine Zeit vertrieben hat? Den Song diese Woche fand ich ja nicht so beeindruckend - Ben Harper „Waiting on an Angel“, auch wenn ich Ben Harper grundsätzlich toll finde.

Hier eine eigene Empfehlung, die es noch in keine Serie geschafft hat: Trouble Over Tokyo – NoHanded III.



Mein Harry Potter-Alter Ego ist…
September 21, 2007, 23:02
Gespeichert unter: Harry Potter deutsch, harry potter
You scored as Hermione Granger, You’re one intelligent witch, but you have a hard time believing it and require constant reassurance. You are a very supportive friend who would do anything and everything to help her friends out.

Hermione Granger
 
85%
Albus Dumbledore
 
75%
Ron Weasley
 
70%
Harry Potter
 
70%
Remus Lupin
 
70%
Ginny Weasley
 
65%
Draco Malfoy
 
45%
Sirius Black
 
45%
Lord Voldemort
 
45%
Severus Snape
 
30%

Your Harry Potter Alter Ego Is…?
created with QuizFarm.com

Yeah! Das Ergebnis sagt mir definitiv zu. Auch wenn ich Hermine in den Büchern – besonders im ersten und sechsten – ein wenig nervig finde. Und enttäuschend, dass ich mehr Ron Weasley als Harry Potter bin. Harry ist eben meine Lieblingsfigur.

Und bevor ich’s vergesse: Gestern gab es keinen Dr. House-Eintrag, weil das österreichische Fernsehen doch lieber Fußball zeigte. Was mir sehr recht ist, denn ich hatte Spätdienst und war bis 23 Uhr in der Redaktion. Gähn!

Aber Morgen ist Samstag – Serientag.



Your mood is…
September 14, 2007, 17:33
Gespeichert unter: Stimmung, alltag, grace kelly, hitchcock, wien
yarvis is emotionally distant.
I bet no one’s surprised that you never post your current mood. In fact, I bet most of your friends are so sick of you locking them out of your life that they hate you behind your back. Shame.

Okay, wenn ihr meint… ein computergenerierter Stimmungsbarometer kann nicht falsch liegen, oder?

Hier der Link

„Emotionally distant“-Pfh!

Dabei ist heute ein wirklich schöner Abend in Wien – wohl der letzte warme Abend des Jahres, an dem man draußen sitzen kann. Ich war auch mit einer Freundin unterwegs, beim Heurigen in Grinzing. Und habe „Sturm“ – junger, halbgegorener Wein – getrunken. Fährt ganz schön ein, das Zeug.

Und in ORF2 läuft gerade anlässlich des 25. Todestages von Grace Kelly „Das Fenster zum Hof“. Hitchcock! Das erste Mal habe ich den Film im Filmmusem gesehen, in der Originalfassung. Beim Schluss musste sich jemand passenderweise gerade schneutzen und ich ging aus dem Kino, ohne zu wissen, wie der Film ausgeht. Stundenlange Internetrecherchen führten auch nicht zum Ergebnis. Also sah ich mir den Film wieder an, als er – diesmal Deutsch – im Fernsehen lief. Und dann kam die Schlussszene – und meine Mutter rief an. Argh!

Also weiß ich bis heute nicht, wie „Das Fenster zum Hof“ endet. Vielleicht klappt es ja heute – wenn ich vom vielen Sturm nicht zu müde bin.



JK Rowling liegt falsch, oder: Wie man seine Leserschaft vergrault
Juni 27, 2007, 16:34
Gespeichert unter: Harry Potter deutsch, JK Rowling, Medien, fantasy, harry potter

Zugegeben, ich bin ein Fan Harry Potter und zwar ein ziemlich obsessiver. Ich beschäftige mich so intensiv mit dem Thema, dass ich nicht nur angeben kann, bloß Fan zu sein, sondern – auf englischsprachigen Internetseiten, die sich mit der Geschichte des jungen Zauberers beschäftigen, fast eine „Gretchenfrage“ – ich bin noch dazu ein Harmony-Shipper. Das bedeutet, dass ich glaube, Harry findet die romantische Glückseligekeit in den Armen seiner besten Freundin Hermione Granger (zu deutsch natürlich Hermine, aber da ich die englische Ausgabe der Bücher besitze, ist und bleibt es hier der Zungenbrecher-Shakespease-Mädchenname Hermione). Als Gegensatz dazu gibt es natürlich noch Ron&Hermione-Shipper, kurz Herons. Eine dritte, kleinere Gruppe möchte, dass der Held und Ginny Weasley (erneut) ein Paar werden.

Als Harmony-Shipper bin ich gewissermaßen ein Loser – in einem ihrer jüngsten Interviews hat die Autorin Joanne K. Rowling nämlich klargestellt: „Yes, we do now know that it’s Ron and Hermione. I do feel that I have dropped heavy hints. ANVIL-sized, actually, hints, prior to this point. I certainly think even if subtle clues hadn’t been picked up by the end of Azkaban, that by the time we hit Krum in Goblet…“

Also, jeder der dafür ist, dass die beiden Streithähne (oder -hahn und -henne) als glückliches Paar enden, hat sozusagen „gewonnen“ und alle, die eine Zukunft für Harry und Hermione sehen, verloren. So weit die Logik einiger eingschlägiger Fanseiten, unter anderem die Sicht der Betreiber jener zwei Seiten, die mit Rowling oben zitiertes Interview durchführen durften, „Mugglenet“ und „Leaky Cauldron“.

Nur fehlt den Heron-Shippern (kurz für Hermione&Ron) ein wichtiges Detail für den Sieg: Der letzte, entscheidende Band ist noch nicht veröffentlicht und so lange das nicht passiert ist, lässt sich über alles und jedes – von Dumbledore über Snape bis zum Liebesleben – debattieren.

Bis zum 21. Juli 2007 herrscht also Krieg im Online-Harry Potter- Universum. Mitunter hat diesen Krieg die Autorin selbst angestachelt, zumindest hat sie für ein paar unschöne Wortbeiträge gesorgt. Nicht nur hat sie in ihrem Interview scheinbar das „final pairing“ offenbart (jeder Verleger müsste ihr davon eigentlich abgeraten haben), nein, sie hat Harry-Hermione-Fans auch noch beschimpft – als „delusional“, also als „wahnhaft“. Auch findet JKR auch, dass wir „militant“ und mitunter beängstigend sind. Ich finde diese Aussagen verdammt respeklos. Aber trotz allem sind auch diese Fans „wertvolle Mitglieder meiner Leserschaft“, meint sie. Soll heißen: Kauft das nächste Buch und geht ins Kino – Rowling will noch reicher werden.

Eine kleine Überraschung, die der Autorin vermutlich nicht gefallen wird: Der amerikanische Verlag der Bücher Scholastic hat eine Online-Abstimmung zu Frage „Who will wind up with whom?“ abgehalten – Das offizielle Ergebnis: 56 Prozent der Leser glauben, dass Harry und Hermione ein Paar werden, 20 Prozent gehen davon aus, dass Hermione und Ron eine Beziehung anfangen und 19 Prozent hoffen auf Harry und Ginny.

Zumindest in dieser Abstimmung gehöre ich zu den Siegern.



Der verdammte erste Blog
Juni 19, 2007, 11:39
Gespeichert unter: Fernsehen, Medien, Serien, TV, Uncategorized

Der Plan: Man müsste mit einer Rakete starten, ein richtig klasser Artikel, ein Feuerwerk an Gags und Pointen, dazwischen aber echte Gefühle, eine emotionale Achterbahnfahrt für die Leser…

Und die Realität? Ich sitze vor dem Computer, warte, dass mein Kaffee fertig ist, der Gedanke, dass ich heute noch arbeiten muss, frustriert mich (Abenddienst bis 11 Uhr) und zu allem Überfluss ist es furchtbar heiß. Also keine Rakete. Lieber eine kalte Dusche.

Fangen wir also von vorne an, bei der Intention, beim Drang sich auszudrücken, beim Wunsch, gehört oder besser gelesen zu werden. Bei all dem geht es vermutlich nur um eins: Um Legitimation. Denn ich bin mediengeil. Stunden, Tage, Wochen verbringe ich vorm Computer und vorm Fernseher. Um ehrlich zu sein, ich würde einen guten Film wohl einem Abend mit meinen Freunden vorziehen (Tut mir ehrlich leid, L., B., A., P., M . und alle anderen).

Ich bin verrückt: Fiktion ist mir lieber als Realität. Und jetzt bin ich auf der Suche, nach jemanden, der mich versteht (außer die oben genannten, Danke) oder gar jemanden, der von mir profitieren kann. Denn von all meinen zahlreichen Talenten (Ironie, Leute!) sticht eines besonders hervor: Ich kann fernsehen. Das kann jeder? Weit gefehlt. Es gib nur wenige wahre TV-Profis, und ich gehöre dazu. Ich spucke große Töne? Tja, ich werd’s beweisen!