„Bored to Death“: Kiffen, trinken, spionieren … mit Ablaufdatum

Es ist Jänner, draußen zwar nicht allzukalt aber – jahreszeittypisch – grau in grau. Das ist natürlich optimales Fernsehwetter und an dieser Stelle muss ich eine dringende Empfehlung für eine ganz grandiose Sitcom abgeben: „Bored to Death“ auf HBO. Der Plot: Der Jungautor Jonathan Ames (Jason Schwartzman) scheitert an seinem zweiten Roman und wird von seiner Freundin verlassen, weil er zu viel kifft und trinkt. Nach der Lektüre einiger düsterer Hard-boiled-Kriminalromane (vor allem vom finsteren Raymond Chandler) kommt er auf die glorreiche Idee, sich als Privatdetektiv zu versuchen. Die Begegnungen und Gegebenheiten mit Kunden und Ausspionierten sind herrlich skurril und entwicken sich selten so, wie sich Jonathan das vorstellt.

Das Highlight der Sitcom sind aber weniger die Fälle als die beiden besten Freunde des strauchelnden Jungautors: Der rundliche, romantische und abgebrannte Comiczeichner Ray („Hangover“-Star Zach Galifianakis), der einen Penis-Superhelden erfindet und der Magazin-Chefredakteur George Christopher (Ted Danson), ein eleganter, reicher Schwerenöter und passionierter Kiffer. Die Geschichten spielen meist in den New Yorker Bobo-Hip-Vierteln in Brooklyn, was natürlich zu allerlei Seitenhieben auf die Organic-Food- ung Yoga-Gesellschaft einlädt.

Und nun die traurige Nachricht: Am 20. Dezember 2011 hat HBO bekannt gegeben, dass „Bored to Death“ eingestellt wird. Nach drei Staffeln ist SChluss (wenn die Fans, die einige Online-Petitionen gestartet haben, die Produzenten nicht doch noch umstimmen).

Hier der Trailer zur ersten Staffel „Bored to Death“:

Bored to Death Trailer

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